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Die Wahl der Gesellschaftsform

Die Gesellschaftsform / Rechtsform eines Unternehmens ist keine "Formsache"

Denn die Form bestimmt entscheidend die Geschäftsabläufe. Wer hier die scheinbar passendste oder die "billigste" Form mit Gründungs-Formularvertrag wählt und ohne genaue Kenntnis der rechtlichen Bestimmungen eine Gesellschaftsform "aus dem Bauch" oder etwa nur aus steuerlichen Gründen wählt, nimmt in Kauf, dass sein Unternehmen alleine daran scheitern kann








Um das Unternehmen nicht zu behindern, werden in diesen Fällen wichtige Bestimmungen weggelassen.
Dies führt dazu, dass sich das Unternehmen in rechtlich unsicheren Bereichen auf Glatteis bewegt.

Fazit: Die Rechtsform und der Gesellschaftsvertag müssen sich nach den tatsächlichen Abläufen im Unternehmens richten - nicht umgekehrt. Am Beginn sollte die Überlegung stehen, wie sich das Unternehmen optimal organisieren kann (wie groß ist die Haftung, sollen Investoren angeworben werden, gibt es gute Berater für einen Aufsichtsrat, ...)
Dann wählen Sie aus den Vorgaben diejenige Form aus, die am besten zu Ihrem Unternehmen passt.






 Quelle: Dt. Anwaltverein